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20 Erlebnisse im Schwarzwald.
Welche Wege lohnen sich? Wo schmeckt die Schwarzwälder Kirschtorte am besten? Was tun an Regentagen? Wir leben hier, kennen die Pfade, die kleinen Cafés, die Aussichtspunkte — und teilen unsere Lieblingsziele gerne mit Ihnen. Klicken Sie sich durch, vom geheimen Bach bis zum klassischen Ausflug.
01 Die Wutachschlucht — wild und nah
Nur 4 Kilometer vom Hotel beginnt eine der eindrucksvollsten Schluchten Süddeutschlands.
Die Wutachschlucht — wild und nah
Nur 4 Kilometer vom Hotel beginnt eine der eindrucksvollsten Schluchten Süddeutschlands.

Über rund 33 Kilometer hat sich die Wutach tief in den Hochschwarzwald eingegraben. Felsen, Wasser und alte Bäume treffen hier in seltener Wildheit aufeinander. Wer einmal zwischen den Wänden steht und nur das Rauschen des Flusses hört, vergisst diese Stille so schnell nicht wieder. Die Schlucht beginnt direkt vor unserer Haustür.
Wer wandern möchte, hat die Wahl: kurze Spaziergänge am Fluss entlang oder ganztägige Etappen durch enge Klammen, an Wasserfällen vorbei und über schmale Holzbrücken. Besonders schön ist die Strecke von der Schattenmühle zur Wutachmühle. Wir empfehlen festes Schuhwerk, eine Brotzeit und ausreichend Wasser — und bei Nässe ein wachsames Auge.
Auch nach Regen lohnt sich die Schlucht: dann tosen die Wasser besonders eindrucksvoll. Wir geben Ihnen gerne Karten mit, packen auf Wunsch ein Frühstückspaket zum Mitnehmen — und freuen uns abends, wenn Sie mit Schlamm an den Schuhen und Geschichten im Kopf zurückkommen.
02 Titisee — der schimmernde Bergsee
Klares Wasser, Promenade, Tretboot — der Klassiker im Hochschwarzwald, gut 30 Minuten entfernt.
Titisee — der schimmernde Bergsee
Klares Wasser, Promenade, Tretboot — der Klassiker im Hochschwarzwald, gut 30 Minuten entfernt.

Der Titisee liegt rund 30 Autominuten von Löffingen entfernt — ein eiszeitlich geformter Bergsee mit kristallklarem Wasser auf rund 850 Meter Höhe. Schon im 19. Jahrhundert zogen sich Reisende aus den Städten hierher zurück; heute ist der See gut erschlossen und doch ein Naturerlebnis, das man nicht verpassen sollte.
Im Sommer kann man rund um den See spazieren, mit dem Tretboot oder Ruderboot hinausfahren, im Sandstrand baden oder eine kleine Rundfahrt mit den traditionellen Holzschiffen unternehmen. Entlang der Promenade reihen sich Cafés, Eisdielen und Geschäfte mit regionalen Spezialitäten — von Kuckucksuhren bis Bollenhüten.
Im Winter zeigt sich der See von seiner ruhigen Seite: oft mit Eis am Rand, manchmal komplett zugefroren. Loipen führen direkt vom Ort weg in die Wälder. Tipp: früh kommen, parken auf den ausgewiesenen Plätzen — und vor dem Heimweg unbedingt ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte einplanen.
03 Schluchsee — Schwarzwalds größter See
Wasser, Wald, Wege rundherum: ideal für Schwimmen, Stand-up-Paddling und lange Spaziergänge.
Schluchsee — Schwarzwalds größter See
Wasser, Wald, Wege rundherum: ideal für Schwimmen, Stand-up-Paddling und lange Spaziergänge.

Der Schluchsee ist mit über sieben Kilometern Länge der größte See im Schwarzwald — und gleichzeitig der höchstgelegene Stausee Deutschlands. Eingerahmt von dichten Wäldern und sanften Hängen, wirkt er trotz seiner Größe nie überlaufen. Wer Ruhe sucht, findet sie hier zuverlässig, besonders an den ruhigeren Westufern.
Im Sommer ist das Wasser angenehm kühl und sauber — perfekt zum Schwimmen, Stand-up-Paddling oder Tretbootfahren. Wer lieber an Land bleibt, kann den See in rund 18 Kilometern umrunden, zu Fuß oder mit dem Rad. Mehrere Naturbäder, schattige Liegewiesen und kleine Gasthäuser liegen entlang des Ufers.
Mit der Hochschwarzwald Card — bei uns ab zwei Übernachtungen inklusive — sind Bootsfahrt und Strandbad oft kostenfrei. Wer einen ganzen Tag plant, kombiniert den See gut mit einem Stopp am benachbarten Titisee.
04 Feldberg — der höchste Gipfel
1.493 Meter, Rundumblick bis zu den Alpen — der höchste Berg außerhalb der Alpen in Deutschland.
Feldberg — der höchste Gipfel
1.493 Meter, Rundumblick bis zu den Alpen — der höchste Berg außerhalb der Alpen in Deutschland.

Der Feldberg ist mit 1.493 Metern der höchste Gipfel des Schwarzwalds — und zugleich der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen. Bei klarem Wetter reicht der Blick über die gesamte Schwarzwald-Hochfläche bis hinüber zu den Vogesen und den Schweizer Alpen. Eine Aussicht, die jeden Aufstieg wert ist.
Im Sommer führen markierte Wanderwege auf den Gipfel — vom moderaten Spaziergang bis zur ganztägigen Tour. Die Gondelbahn bringt weniger Sportliche bis fast nach oben. Oben angekommen, lohnt der kleine Umweg zum Feldbergturm: 360-Grad-Panorama, Café, und an guten Tagen ein Anblick, der schwer in Worte zu fassen ist.
Im Winter wird der Feldberg zum größten Wintersportgebiet im Schwarzwald: Skipisten für alle Niveaus, Loipen über das gesamte Plateau, Schneeschuhwanderungen durch verschneite Tannenwälder. Von Löffingen aus erreichen Sie ihn in rund 45 Minuten.
05 Triberger Wasserfälle — 163 Meter Fallhöhe
Sieben Kaskaden, deutschlandweit zu den höchsten Wasserfällen zählend — leicht zugänglich, ganzjährig offen.
Triberger Wasserfälle — 163 Meter Fallhöhe
Sieben Kaskaden, deutschlandweit zu den höchsten Wasserfällen zählend — leicht zugänglich, ganzjährig offen.

Die Triberger Wasserfälle gehören zu den höchsten und meistbesuchten Wasserfällen Deutschlands. Über sieben Stufen stürzt die Gutach gut 163 Meter in die Tiefe — laut, kraftvoll und doch eingebettet in dichten Tannenwald. Vom Eingang am Kurpark führt ein gut ausgebauter Weg über Holzstege und kleine Brücken bergauf.
Der Aufstieg dauert je nach Tempo 45 bis 90 Minuten — eine Strecke, die selbst Kinder schaffen, da man immer wieder an Bänken pausieren kann. Oben angekommen, lohnt sich der Weg weiter zur Wallfahrtskirche Maria in der Tanne oder hinüber zum Schwarzwaldmuseum.
Im Winter sind die Wasserfälle festlich beleuchtet und teilweise eisbedeckt — eine andere, fast magische Stimmung. Eintrittsgebühr fällt an, die mit der Hochschwarzwald Card oft entfällt. Triberg liegt rund eine Autostunde vom Hotel entfernt.
06 Schwarzwälder Kirschtorte — am Originalort
In Triberg, im Café Schäfer, bäckt man die Torte noch nach Originalrezept — ein Stück Geschichte auf dem Teller.
Schwarzwälder Kirschtorte — am Originalort
In Triberg, im Café Schäfer, bäckt man die Torte noch nach Originalrezept — ein Stück Geschichte auf dem Teller.

Wenn man im Schwarzwald ist, gibt es ein Stück Kultur, das man unbedingt probieren sollte: die echte Schwarzwälder Kirschtorte. Schichten aus Schokoladenbiskuit, dichter Sahne, sauren Kirschen und einem ordentlichen Schuss Kirschwasser — wenn richtig zubereitet, schmeckt sie ganz anders als die Versionen, die man aus Supermärkten kennt.
Das Café Schäfer in Triberg gilt als die offizielle Adresse — Konditor Claus Schäfer hütet das Rezept seit Jahrzehnten und bäckt die Torte täglich frisch. Eine Vitrine zeigt die Geschichte, vom ersten Rezept aus den 1930er Jahren bis heute. Ein Stück Torte, ein Espresso, das genügt.
Triberg liegt rund eine Stunde vom Hotel — ideal in Kombination mit einem Besuch der Wasserfälle. Wer es lieber näher hat: auch in Löffingen und Umgebung backen einige Cafés die Torte hervorragend. Fragen Sie uns gerne nach unseren Tipps.
07 Vogtsbauernhof — Schwarzwald-Freilichtmuseum
Über 400 Jahre alte Schwarzwaldhöfe, original erhalten, mit Vieh, Garten und Mühlen — ein lebendiges Museum in Gutach.
Vogtsbauernhof — Schwarzwald-Freilichtmuseum
Über 400 Jahre alte Schwarzwaldhöfe, original erhalten, mit Vieh, Garten und Mühlen — ein lebendiges Museum in Gutach.

Im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach stehen über ein Dutzend originale Bauernhöfe aus verschiedenen Jahrhunderten — vom ältesten Hof von 1612 bis zu Tagelöhnerhäusern und Mühlen, allesamt sorgfältig versetzt und Stein für Stein wieder aufgebaut. Wer sich für die Geschichte des Schwarzwalds interessiert, sollte einen halben Tag einplanen.
Im Inneren der Höfe sind die alten Stuben, Schlafkammern und Werkstätten authentisch eingerichtet. Auf dem Gelände grasen typische Schwarzwälder Rassen — Hinterwälder Rinder, Bronzeputen, Bürstner Schafe. Mühlen klappern, ein Bäcker zeigt das Brotbacken, und je nach Saison stehen Schauvorführungen wie Schindelmachen oder Wäschestampfen auf dem Programm.
Das Museum eignet sich besonders für Familien — die Kinder dürfen anfassen, fragen, mitmachen. Anfahrt: rund 1 Stunde 15 Minuten ab Löffingen, am besten frühmorgens kommen, dann ist es noch ruhig.
08 Sauschwänzlebahn — die Museumsbahn
Eine echte Dampflok auf historischer Strecke durch Wälder, Tunnel und Viadukte — fünf Mal hin und her bergauf.
Sauschwänzlebahn — die Museumsbahn
Eine echte Dampflok auf historischer Strecke durch Wälder, Tunnel und Viadukte — fünf Mal hin und her bergauf.

Die Sauschwänzlebahn — offiziell Wutachtalbahn — ist eine der spektakulärsten Bahnstrecken Deutschlands. Im späten 19. Jahrhundert als strategische Militärbahn gebaut, überwindet sie mit Kehrtunneln, Brücken und engen Kurven ein enormes Höhengefälle. Heute fährt sie als Museumsbahn von Blumberg-Zollhaus nach Weizen — und sieht von oben tatsächlich aus wie ein Schweineschwanz.
Eine Fahrt dauert rund zwei Stunden pro Richtung. Während der Saison (April bis Oktober) sind echte Dampflokomotiven im Einsatz; gelegentlich werden auch historische Diesellokomotiven gefahren. Es gibt verschiedene Wagenklassen — vom einfachen Holzklassewagen bis zum gemütlichen Salonwagen, und sogar einen Speisewagen.
Blumberg liegt rund 25 Minuten vom Hotel — die Sauschwänzlebahn ist also einer unserer „nahen" Tipps für einen Halbtagesausflug, besonders mit Kindern. Wir reservieren auf Wunsch gerne Ihre Plätze vorab.
09 Belchen — der schönste Aussichtsberg
1.414 Meter, Panorama vom Schwarzwald über Vogesen bis zu den Alpen — oft als schönster Berg des Schwarzwalds bezeichnet.
Belchen — der schönste Aussichtsberg
1.414 Meter, Panorama vom Schwarzwald über Vogesen bis zu den Alpen — oft als schönster Berg des Schwarzwalds bezeichnet.

Der Belchen wird oft als der schönste Aussichtsberg des Schwarzwalds bezeichnet — und das nicht ohne Grund. Vom Gipfel auf 1.414 Metern überblickt man bei klarem Wetter den gesamten südlichen Schwarzwald, die Rheinebene, die Vogesen und ein langes Band der Schweizer Alpen. Wenige Berge geben so viel auf einmal.
Vom Parkplatz an der Talstation führt eine Seilbahn nahezu auf den Gipfel — der letzte Aufstieg dauert nur wenige Minuten. Wer wandern möchte, hat verschiedene Routen zur Auswahl, von gemütlich (1 Stunde) bis fordernd (3–4 Stunden). Oben gibt es einen Gipfelrundweg mit Hinweistafeln zu den Bergen am Horizont.
Wir empfehlen klare Herbsttage für die beste Fernsicht — dann sind die Alpen am deutlichsten zu sehen. Anfahrt: rund 1 Stunde 30 Minuten von Löffingen. Bringen Sie warme Kleidung mit, oben weht meist Wind.
10 Mummelsee — der sagenumwobene Bergsee
Dunkler Karsee an der Schwarzwaldhochstraße, von Sagen umrankt — und nur ein Spaziergang zum höchsten Punkt des Nordschwarzwalds.
Mummelsee — der sagenumwobene Bergsee
Dunkler Karsee an der Schwarzwaldhochstraße, von Sagen umrankt — und nur ein Spaziergang zum höchsten Punkt des Nordschwarzwalds.

Der Mummelsee ist einer der bekanntesten Sagenorte des Schwarzwalds — ein kleiner, dunkler Karsee inmitten dichter Tannenwälder, an der berühmten Schwarzwaldhochstraße gelegen. Schon Eduard Mörike dichtete über die Nixe Mumme, die hier ihr Reich haben soll. Wer am Ufer steht, versteht, warum die Sagen entstanden sind.
Der See ist in 20 Minuten zu Fuß umrundet — ein gemütlicher Weg, gut auch für Familien. Direkt am Ufer gibt es ein Berghotel, Souvenirläden und ein Bootsverleih für Tretboote. Wer mehr will, wandert in einer guten halben Stunde hinauf zur Hornisgrinde — mit 1.164 Metern der höchste Berg des Nordschwarzwalds.
Vom Hotel sind es etwa zwei Stunden Fahrt — wer den Mummelsee besucht, sollte die Anfahrt entlang der Schwarzwaldhochstraße genießen, mit Aussichtspunkten und Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Im Frühherbst ist es besonders schön, wenn die Wälder sich verfärben.
11 Hofgut Sternen — historische Poststation im Höllental
Marie Antoinette übernachtete hier auf dem Weg nach Versailles — heute eine Glasbläserei, ein Café und ein Museumshof.
Hofgut Sternen — historische Poststation im Höllental
Marie Antoinette übernachtete hier auf dem Weg nach Versailles — heute eine Glasbläserei, ein Café und ein Museumshof.

Das Hofgut Sternen liegt mitten im Höllental — einer der schmalsten Pässe des Schwarzwalds. Seit über 600 Jahren wird hier Reisenden Rast gewährt, und 1770 übernachtete hier die junge Marie Antoinette auf ihrem Weg zur Hochzeit nach Versailles. Eine Tafel an der Wand erinnert daran.
Heute beherbergt das Hofgut eine bekannte Glasbläserei, in der man den Handwerkern bei der Arbeit zusehen und eigene Stücke kaufen kann. Daneben gibt es ein Hofgut-Museum, eine Kuckucksuhrwerkstatt und ein gemütliches Café mit Schwarzwälder Kirschtorte. Ein Ort, der vieles auf einmal bietet.
Das Höllental liegt rund 45 Minuten vom Hotel entfernt — die Strecke selbst ist sehenswert, mit dem Hirschsprung-Felsen und dramatischen Felswänden. Ideal für einen halben Tag, gut zu kombinieren mit dem Titisee.
12 Dorotheenhütte Wolfach — Glas aus Tradition
Die letzte handwerkliche Mundbläserei des Schwarzwalds — zusehen, lernen, selber blasen.
Dorotheenhütte Wolfach — Glas aus Tradition
Die letzte handwerkliche Mundbläserei des Schwarzwalds — zusehen, lernen, selber blasen.

Die Dorotheenhütte in Wolfach ist die letzte verbliebene Mundbläserei im Schwarzwald — ein Handwerk, das im 18. Jahrhundert eine wichtige Industrie der Region war. Heute arbeiten dort noch ein knappes Dutzend Glasbläser, die vor Besuchern den Werkstoff aus glühenden 1.200-Grad-Öfen ziehen und in kunstvolle Schalen, Vasen und Trinkgläser formen.
Der Rundgang beginnt im historischen Glasmuseum und führt durch verschiedene Produktionsbereiche bis in den großen Glaspark mit unzähligen Stücken zum Anschauen und Kaufen. Auf Anmeldung darf man sogar selbst ein Glas blasen — ein Erlebnis, das man als kleines Souvenir mitnimmt.
Wolfach liegt rund 1 Stunde 20 Minuten vom Hotel — wer dort hinfährt, kombiniert den Besuch gut mit dem nahegelegenen Vogtsbauernhof oder einem Bummel durch das hübsche Kinzigtal.
13 Deutsches Uhrenmuseum — die Kuckucksuhr und mehr
Über 8.000 Uhren in Furtwangen erzählen die Geschichte einer Region — vom Bauernhandwerk zur Weltindustrie.
Deutsches Uhrenmuseum — die Kuckucksuhr und mehr
Über 8.000 Uhren in Furtwangen erzählen die Geschichte einer Region — vom Bauernhandwerk zur Weltindustrie.

Im Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen, dem höchstgelegenen Ort des Schwarzwalds, lernt man die wahre Geschichte hinter der berühmten Schwarzwälder Kuckucksuhr. Im 18. Jahrhundert begannen Bauern, in den langen Wintern Holzuhren zu schnitzen, um die kargen Einkommen aufzubessern — daraus entstand eine Industrie, die die Region weltbekannt machte.
Die Sammlung umfasst über 8.000 Stücke — von der ersten primitiven Pendeluhr aus dem 17. Jahrhundert bis zu Hightech-Atomuhren von heute. Besonders sehenswert: die enorme Astronomische Welt-Uhr und die Phonola-Selbstspielklavier-Sammlung. Kinder dürfen an verschiedenen Stationen Mechanismen selbst ausprobieren.
Furtwangen liegt rund 1 Stunde vom Hotel — bei Regenwetter eine perfekte Empfehlung, das Museum ist groß genug für mehrere Stunden. Tipp: einen Stopp in der Furtwanger Konditorei einplanen.
14 Langlauf in Hinterzarten — das Mekka der Loipen
Heimat olympischer Skispringer, mehr als 100 km gespurte Loipen für jedes Niveau, von Anfänger bis Profi.
Langlauf in Hinterzarten — das Mekka der Loipen
Heimat olympischer Skispringer, mehr als 100 km gespurte Loipen für jedes Niveau, von Anfänger bis Profi.

Hinterzarten ist die heimliche Hauptstadt des Langlaufs im Schwarzwald. Der kleine Ort hat zahlreiche olympische Skispringer hervorgebracht — Sven Hannawald und Georg Thoma sind nur zwei Namen, die hier zur Welt kamen. Wer im Winter eine Loipe sucht, findet hier mehr als hundert Kilometer gut präparierter Spuren in allen Schwierigkeitsgraden.
Loipen führen vom Ortskern direkt in die verschneiten Wälder und über sanfte Hochmoore. Skischulen vor Ort bieten Anfängerkurse, und Skiverleih ist überall problemlos möglich. Im Sommer verwandeln sich die Loipen in Wander- und Mountainbike-Wege — der Ort ist also ganzjährig ein Ausgangspunkt.
Hinterzarten ist rund 40 Minuten vom Hotel — wer mehrere Wintertage einplant, kann morgens hin und mittags wieder bei uns sein. Wir geben Ihnen gerne aktuelle Loipenkarten und Wettertipps.
15 Bahntrassen-Radweg — sanftes Rollen auf alten Gleisen
Stillgelegte Bahnstrecken, in Radwege verwandelt — flache Routen, lange Strecken, kaum Autoverkehr.
Bahntrassen-Radweg — sanftes Rollen auf alten Gleisen
Stillgelegte Bahnstrecken, in Radwege verwandelt — flache Routen, lange Strecken, kaum Autoverkehr.

Eine der schönsten Eigenheiten des Schwarzwalds: viele alte, stillgelegte Bahntrassen wurden zu Radwegen umgebaut. Das bedeutet sanfte Steigungen — schließlich konnten Dampfzüge keine Steilstrecken bewältigen — und lange, ruhige Abschnitte, oft fern von Straßen. Perfekt für entspannte Tagestouren mit der Familie oder zum sportlichen Strecken-Machen.
In unserer Nähe liegen mehrere solcher Strecken — etwa der Bahntrassen-Radweg entlang der ehemaligen Wutachtalbahn oder der Kandertal-Radweg. Wir verleihen Fahrräder kostenlos, geben Karten mit und beraten Sie zur passenden Route für Ihr Tempo. Auch E-Bikes können wir auf Anfrage organisieren.
Die beste Zeit dafür ist Mai bis Oktober. Wir packen Ihnen gerne ein Picknick aus dem Bio-Frühstück ein — ein paar belegte Brote, ein Stück Käse, ein Apfel aus dem Garten. Das schmeckt mittags am Bachrand besonders gut.
16 Schauinsland — Freiburgs Hausberg
1.284 m, längste Pendelseilbahn Deutschlands, alte Silberbergwerke und ein weiter Blick über die Rheinebene.
Schauinsland — Freiburgs Hausberg
1.284 m, längste Pendelseilbahn Deutschlands, alte Silberbergwerke und ein weiter Blick über die Rheinebene.

Der Schauinsland ist Freiburgs Hausberg — und gleichzeitig ein historisch interessanter Ort. Schon im Mittelalter wurde hier Silber und Blei abgebaut; das hat den Berg geprägt, sichtbar an den vielen alten Schächten. Heute führt Deutschlands längste Pendelseilbahn (3,6 km) gemächlich von der Talstation auf 1.284 Meter.
Oben warten Aussichtspunkte mit Blick über die Rheinebene bis zu den Vogesen, ein Aussichtsturm aus den 1980ern und mehrere Wanderwege durch Wälder und über Almwiesen. Besonders schön: der Besuch des Schauinsland-Bergwerks, in dem man mit Helm und Lampe in echte Stollen hinabsteigen darf.
Vom Hotel rund 1 Stunde 30 Minuten — gut zu kombinieren mit einem halben Tag in der Freiburger Altstadt, die unbedingt einen Bummel wert ist. Tipp: Münster, Bächle, Markt.
17 Allerheiligen — Wasserfälle und Klosterruine
Sieben Kaskaden im Nordschwarzwald, daneben die romantische Ruine eines Prämonstratenser-Klosters.
Allerheiligen — Wasserfälle und Klosterruine
Sieben Kaskaden im Nordschwarzwald, daneben die romantische Ruine eines Prämonstratenser-Klosters.

Im stillen Tal von Oppenau, gut versteckt, liegt einer der schönsten Plätze des Nordschwarzwalds: die Allerheiligen-Wasserfälle und gleich daneben die Ruine einer alten Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert. Die Kombination aus stürzendem Wasser, moosbedeckten Steinen und gotischen Bögen wirkt fast wie aus einem Bilderbuch.
Ein gut angelegter Treppenweg führt entlang der sieben Kaskaden über zahlreiche Stufen hinauf — knapp 30 Minuten Aufstieg, mit vielen Pausen an Aussichtspunkten. Oben angekommen, kann man weiter durch den Wald spazieren oder direkt zur Klosterruine zurückgehen, die jederzeit frei zugänglich ist.
Allerheiligen ist rund 1 Stunde 50 Minuten vom Hotel entfernt — ein Tagesausflug, gut zu kombinieren mit der Schwarzwaldhochstraße und einer Pause am Mummelsee.
18 Rheinfall — Europas größter Wasserfall
In Schaffhausen, knapp anderthalb Stunden vom Hotel — Boote, Aussichtskanzeln, donnernde Wassermassen.
Rheinfall — Europas größter Wasserfall
In Schaffhausen, knapp anderthalb Stunden vom Hotel — Boote, Aussichtskanzeln, donnernde Wassermassen.

Knapp anderthalb Stunden südlich von Löffingen, schon auf Schweizer Seite, donnert der größte Wasserfall Europas in die Tiefe. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist nicht besonders hoch — gut 23 Meter — aber dafür breit und enorm wasserreich. Bei Hochwasser stürzen pro Sekunde mehr als 600 Kubikmeter Wasser hinab.
Vom Schloss Laufen aus führt ein Steig direkt an die Felsen, an denen das Wasser donnernd vorbeischießt — ein eindrucksvolles Gefühl, so nah dran zu stehen. Mit kleinen Schiffen kann man auf den Fels in der Mitte des Wasserfalls fahren oder eine Rundfahrt unternehmen. Es lohnt sich, Wechselkleidung mitzunehmen.
Schaffhausen selbst ist eine alte Hansestadt mit hübscher Altstadt — wer ohnehin schon dort ist, sollte einen Bummel einplanen. Bringen Sie den Reisepass mit, der Grenzübergang ist meist unkompliziert.
19 Hochfirstturm — Panorama vor der Haustür
Auf 1.192 Metern, oberhalb von Saig, rundum Blick bis zu den Alpen — und nur 15 Minuten vom Hotel.
Hochfirstturm — Panorama vor der Haustür
Auf 1.192 Metern, oberhalb von Saig, rundum Blick bis zu den Alpen — und nur 15 Minuten vom Hotel.

Der Hochfirst ist mit 1.192 Metern einer der höchsten Berge im Hochschwarzwald — und liegt direkt vor unserer Haustür. Oberhalb des kleinen Ortes Saig, in rund 15 Autominuten erreichbar, steht ein hölzerner Aussichtsturm, der jeden Aufstieg lohnt. An klaren Tagen reicht der Blick vom Feldberg über den Belchen bis hin zu den Schweizer Alpen.
Vom Parkplatz aus geht es in 20–30 Minuten gemütlich bergauf, durch Tannenwald und kleine Lichtungen. Der Turm selbst ist ganzjährig zugänglich und kostenlos. Im Winter ist der Aufstieg meist gut präpariert und auch mit Schneeschuhen möglich.
Unser ehrlicher Tipp: zum Sonnenuntergang hochgehen. Wenn das Licht über den Wäldern weich wird und die Alpen sich rosa färben, versteht man, warum wir gern hier leben. Wir packen Ihnen auf Wunsch eine Thermoskanne Tee ein.
20 Schwarzwälder Weihnachtsmärkte — der Zauber des Advents
Freiburg, Triberg, Konstanz, Löffingen: kleine und große Märkte, Glühwein, Holzfiguren und der Duft von Zimt.
Schwarzwälder Weihnachtsmärkte — der Zauber des Advents
Freiburg, Triberg, Konstanz, Löffingen: kleine und große Märkte, Glühwein, Holzfiguren und der Duft von Zimt.

Zwischen Ende November und kurz vor Weihnachten verwandelt sich der Schwarzwald in eine Lichterlandschaft. Fast jedes Dorf hat seinen kleinen Markt, und in den Städten der Region — Freiburg, Konstanz, Triberg, Donaueschingen — entstehen große Märkte mit Hunderten Ständen, Bühnen und Karussells. Glühwein, gebrannte Mandeln, Holzhandwerk: alles, was den Advent ausmacht.
Besonders empfehlen wir den Markt in Triberg — er gilt als einer der größten Weihnachtsmärkte unter freiem Himmel und liegt rund um die berühmten Wasserfälle, die festlich beleuchtet sind. Freiburg ist klassisch und gemütlich, mit Mittelaltermarkt unter dem Münster. Löffingen selbst hat einen kleinen, sehr persönlichen Markt am ersten Adventswochenende.
Im Advent ist es bei uns besonders schön — Schnee auf den Tannen, ein knisterndes Feuer in der Lobby, früh dunkle Abende mit Glühwein. Wir geben Ihnen gerne aktuelle Markttermine und unsere Lieblingsadressen mit.
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